Integration in Wuppertal - Interkulturelle Erziehung

Interkulturelle Erziehung

Ungefähr ein Drittel aller Wuppertaler Kinder unter 6 Jahren kommt aus Zuwandererfamilien.

Darauf haben sich die Kindergärten eingestellt. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Integration. Hier können Kinder schon im frühen Alter erfahren, wie kulturelle Vielfalt gelebt werden kann. Sie erleben, wie aus einem Nebeneinander ein Miteinander werden kann.

Mit der interkulturellen Pädagogik werden die Kinder auf die sich weiterhin plural entwickelnde Gesellschaft vorbereitet.
Auch Kindergärten mit wenigen Zuwandererkindern beschäftigen sich mit interkulturellen Themen. Alle Kinder sollen so zur Offenheit gegenüber gesellschaftlichen Veränderungen erzogen werden.

Die sprachliche und kulturelle Vielfalt ist eine große Chance. Interkulturelle Pädagogik fördert das, was die Kinder aus zugewanderten Familien mitbringen, denn es bereichert den Alltag in der Gruppe.

In der interkulturellen Erziehung werden die Bedürfnisse, Gewohnheiten, Traditionen und Rituale, die Werte einheimischer und zugewanderter Familien in den Alltag einbezogen. Dazu gehört auch, dass die Mehrsprachigkeit der Kinder gefördert wird.
Für Eltern gibt es Informationen und Angebote in ihrer Sprache. So können sie sich aktiv an der Entwicklung ihres Kindes beteiligen. Aus allen Kulturen und Sprachen gibt es Bücher und Spiele. Diese tragen dazu bei Anderen ohne Vorurteile und Ausgrenzung zu begegnen. In den Kindergärten arbeiten mehrsprachige Fachkräfte.

In Wuppertal gibt es einige Kindergärten, die mit Konzepten interkultureller Pädagogik arbeiten
Der Stadtbetrieb Tageseinrichtungen für Kinder hat „Standards für die interkulturelle Arbeit“ in allen städtischen Tageseinrichtungen festgelegt.

Eltern können die Kindergärten besuchen, um sich ein Bild über die pädagogische Arbeit machen zu können.

Die RAA Wuppertal bietet für Kindergärten und pädagogische Fachkräfte Beratung und Fortbildungen zum Thema Interkulturelle Pädagogik an.