Integration in Wuppertal - Diakonie Wuppertal Migrationsdienste

Migrationsdienste der Diakonie Wuppertal

Unser wichtigster Grundsatz lautet: Wir wollen denen, die zu uns kommen, helfen, ihr Leben selbständig zu gestalten - gleich, welcher Rechtsstatus ihrem Aufenthalt in Deutschland zugrunde liegt.

Die Migrationsdienste der Diakonie Wuppertal setzen sich für einen effektiveren Schutz von Flüchtlingen sowie eine Verbesserung der Rechtsstellung und Lebenssituation von Zugewanderten ein. Eine gleichberechtigte Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens soll erreicht werden.

Unsere Ziele:

  • Sicherung des Aufenthaltsstatus und Aufenthaltsverfestigung
  • Klärung von Rückkehroptionen
  • Zugang zu sozialen Leistungen
  • vereinfachter Arbeitsmarktzugang
  • Berufliche Qualifizierung für Flüchtlinge
  • Verbesserung der Gesundheitsversorgung
  • Initiierung und Begleitung ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe
  • Interkulturelle Öffnung der Regeldienste
  • Rechte für Menschen ohne Aufenthaltspapiere
  • Stärkung des ehrenamtlichen Engagements

Die Arbeitsschwerpunkte des Migrationsdienstes der Diakonie Wuppertal lassen sich in vier Bereiche unterteilen:

Flüchtlingsberatung

Die Beratungsstelle bietet Asylsuchenden, Asylberechtigten, Konventionsflüchtlingen, De-facto-Flüchtlingen und Menschen ohne Aufenthaltstitel fachliche Unterstützung an. Schwerpunkte sind die Unterstützung traumatisierter Flüchtlinge bei der Aufarbeitung ihrer Erlebnisse und bei der Integration in die Aufnahmegesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, ihren Vormündern und den betreuenden Jugendhilfeeinrichtungen.

Beratungszeiten
Montag 10:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 14:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch 14:00 - 15:00 Uhr

Migrationsberatung für Erwachsene

Zuwanderer, die auf Dauer in Deutschland leben, bekommen bei der Diakonie individuelle Beratung in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens.
Das Angebot soll den Integrationsprozess begleiten und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Die Migrationsberatung für Erwachsene wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.

Beratungszeiten
Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 16:00 Uhr

Integrationsagentur

Die Integrationsagenturen des Landes NRW haben die Aufgabe, die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu fördern. Sie arbeiten partnerschaftlich mit freien und öffentlichen Trägern und Migrantenselbstorganisationen zusammen. Die Integrationsagentur der Diakone Wuppertal regt Projekte an, aktiviert Menschen, die sich für Integration einsetzen, begleitet Aktivitäten der Partner mit interkultureller Kompetenz und begleitet die gemeinsame Integrationsarbeit in der Stadt.

die Projekte des Europäischer Flüchtlings-/Integrations- und Sozialfonds

  • Partizipation Plus
    Netzwerk zur Förderung der arbeitsmarktlichen Integration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen im Bergischen Städtedreieck Wuppertal - Solingen - Remscheid. Bleibeberechtigte und Flüchtlinge werden mit Hilfe von Jobcoaches in Arbeits- und Ausbildungsplätze vermittelt. Gleichzeitig werden Kurz-Qualifizierungen durchgeführt, um die Vermittlungschancen zu erhöhen. Das Ressort Zuwanderung und Integration ist Teilprojekt des Netzwerks Partizipation Plus.
    Weitere Infos: www.partizipationplus.de
  • MellonPlus - Gesundheit goes Diversity
    MellonPlus strebt die interkulturelle Öffnung des Altenhilfesektors durch ein Diversity Management in ausgewählten Altenpflegeeinrichtungen an. Das Projekt initiiert und begleitet dort Prozesse, die durch interkulturelle Sensibilisierung positive Veränderungen in den Einrichtungen bewirken. Ein weiteres zentrales Anliegen von MellonPlus, ist es Projektteilnehmer/innen durch eine 20monatige Qualifizierung mit dem staatlich anerkannten Abschluss Altenpflegehelfer/in in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
    Weitere Infos: www.mellonplus.de
  • Do it! Transfer
    Das Projekt "Do it!" gewinnt, qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Vormünder für Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland geflohen sind. Neben der Fortführung des erfolgreichen Modells in Wuppertal wird das EU-geförderte Projekt unter dem Namen "Do it! Transfer" zurzeit in andere Kommunen Deutschlands übertragen.
    Weitere Infos: www.do-it-transfer.de
  • SprIntpool-Transfer: professionelle Sprach- und Integrationsmittler (SprInt) für das Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen
    Ärzte, Sozialarbeiter, Lehrer und Beamte: Bei der Verständigung mit Migranten sind deutsche Fachkräfte oft hilflos. Hier helfen Sprach- und Integrationsmittler, indem sie dolmetschen und interkulturell vermitteln. Das Projekt etabliert die Sprach- und Integrationsmittlung bundesweit als professionelle Dienstleistung. An zehn Standorten bauen die Projektpartner SprInt-Vermittlungsdienste auf. Hierüber können Einrichtungen professionelle SprInt schnell und einfach buchen.
    Weitere Infos: www.sprint-transfer.de
  • SprIntPool Wuppertal
    SprIntpool Wuppertal ist der NRW-weite Vermittlungsservice für Sprach- und Integrationsmittler/-innen (SprInt).  In Behörden, Schulen, medizinischen Einrichtungen und sozialen Diensten tragen professionelle SprInt dazu bei, sprachliche und/oder kulturelle Verständigungsbarrieren zwischen Fachpersonal und Menschen mit Migrationsgeschichte zu überwinden. Der  Einsatz von SprInt wirkt Kosten sparend und erhöht die Effektivität der Dienste.
    Weitere Infos: www.sprintpool-wuppertal.de
  • "Unsichtbar" - Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung
    "unsichtbar" leben die Betroffenen inmitten unserer Gesellschaft und verrichten oft unter ausbeuterischen Verhältnissen Ihre Arbeitsleistungen - teilweise direkt vor unseren Augen. Ziel des Projektes ist es, sichtbar zu machen, welches Ausmaß von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung in NRW vorhanden ist, welche Strukturen die Ausbeutung begünstigen, welche Präventions- und Beratungsstrukturen vorhanden, sinnvoll und nötig sind.
    Weitere Infos: www.buendnis-gegen-menschenhandel.de
  • Reto Wuppertal
    "Reto Wuppertal" hat das Ziel, Jugendliche unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft zu Mediatorinnen und Mediatoren für den interreligiösen und interkulturellen Dialog auszubilden. Neben einem interkulturellen Kompetenz- und Konflikttraining umfasst die Ausbildung eine kreative Vermittlung von religiösem und kulturellem Wissen sowie  interreligiösen Dialog in der Praxis.  Darüber hinaus wird mit den Jugendlichen ein virtueller religiöser und kultureller Stadtplan von Wuppertal erstellt.
    Weitere Infos: www.reto-wuppertal.de
  • IkuK - "Interkulturelles Fachkompetenzangebot Pflege und Gesundheit"
    IkuK richtet sich zum einen an Menschen mit Migrationshintergrund, die in ihrem Herkunftsland einen Berufsabschluss im Gesundheitsbereich erworben haben und diesen nun anerkennen lassen möchten. Zum anderen richtet es sich an Gesundheitsbetriebe, die durch die berufliche Integration von qualifizierten Migranten dem drohenden Fachkräftemangel proaktiv entgegenwirken wollen.
    Weitere Infos: www.ikuk-nrw.de

Infoboxen

Kontakt:

Diakonie Wuppertal Migrationsdienste
Ludwigstr. 22
42105 Wuppertal

Tel.: 0202/496970
Fax: 0202/453144

Email: zentrale@migrationsdienst-wuppertal.de
Internet: www.diakonie-wuppertal.de